Warum dieser Blog?

Am 18.01.2017 wurde der AK Frieden und Abrüstung (AK FriedA) im Unterbezirk Nürnberg der SPD wiedergegründet. Sein Vorläufer arbeitete in den 80er Jahren für eine konsequente Umsetzung der Erkenntnisse der Friedens- und Konfliktforschung in reale Politik der SPD.

Rolle der SPD

Eine Programmpartei wie die SPD hat die Aufgabe, als „Kraft der politischen Vernunft“ (Jeremy Corbyn) programmatisch über die Tagespolitik und die Ressortpolitik hinaus zu denken und zu planen. Im englischen Sprachraum nennt man das eine „Vision“. Im deutschen eine konkrete Utopie. Die Partei hat Wahrerin ihrer Grundwerte zu sein und diese in der Öffentlichkeit offensiv zu vertreten.

Was läuft seit 16 Jahren schief?

In der medialen Öffentlichkeit werden zumindest in den Jahren mit Regierungsbeteiligung nur Minister und Abgeordnete als „die SPD“ wahrgenommen. Ihre Kompromisshaltungen und ressortpolitischen Beschränkungen werden von den Medien als „Haltung der SPD“ transportiert.

Die Tagesschau vom 27.05.2019 berichtete über ein Umfrage-Ergebnis: „62 Prozent der Deutschen wissen nicht mehr, wofür die SPD steht, bei den eigenen Anhängern sind es 35 Prozent. Und 39 Prozent der SPD-Wähler sagen, ihre Partei habe sozialdemokratische Prinzipien aufgegeben.“

Die SPD als gegenüber Regierungen und Parlamentariern eigenständige Kraft kommt in der Wahnehmung der deutschen Medien nicht vor.

Wir machen die SPD wieder zur eigenständigen politischen Kraft

Mit unserer Arbeit und diesem Blog wollen wir das bewirken, soweit es sozialdemokratische Friedenspolitik betrifft.

  • Im Rahmen unserer beschränkten Möglichkeiten.
  • In einer Debatten-„Kultur“, in der der Bauch den Kopf dominiert.
  • In einer Lesekultur, die als Internet-Kürzel heißt: tl;dr (too long; don’t read).