Bundesluftwaffe will Atombomben ins Ziel transportieren können

Eine wesentliche Erkenntnis der Militärwissenschaft: Zu allen Zeiten, über die uns zuverlässige Dokumente vorliegen, haben Militärs sich auf einen Krieg vorbereitet, wie sie ihn zuletzt geführt hatten. Eines der Paradebeispiele ist die Verbunkerung Frankreichs hinter der sündteueren Maginot-Linie, die für einen Stellungskrieg nach Muster des 1. Weltkriegs ausgelegt war. Die Deutschen fuhren 1940 mit beweglichen Panzerverbänden außen herum und überrannten Frankreich in 60 Tagen.

Die Militärs von NATO und Bundeswehr planen unverdrossen für einen Krieg mit Panzerschlachten und Bombenflugzeugen.

Die Bundes-Luftwaffe plant weiter an der Nachfolge der Tornado Jagdbomber ab 2025.

Ausführlicher Bericht über Tornado-Ersatz im Handelsblatt.

Zu allem Überfluss kommt jetzt (nachdem seit Anfang 2017 auf den Eurofighter von Airbus gesetzt wurde) wieder Boeing ins Spiel, weil ihre F18 Atombomben tragen kann.

Für ein realistisches Bedrohungsszenario, wie es von vier deutschen Friedensforschungsinstituten (BICC / HSFK / IFSH / INEF) im Friedensgutachten 2019 gemeinsam angedeutet wurde, braucht Deutschland keine Kampfflugzeuge und schon gar keine Atombomben.

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